Gemeinschaft erleben

Im Mittelpunkt der Arbeit der Anglerjugend steht das Gemeinschaftserlebnis. Ziel ist es daher nicht so sehr, den „fischereilichen Erfolg“ des einzelnen in den Vordergrund zu stellen. Konkurrenzverhalten unter Jugendlichen ist sinnvoll, solange Gruppeninteressen und Einzellinteressen nicht kollidieren. Die Gruppe soll durch gemeinschaftliche Erfolge und Zusammenarbeit ein Gemeinschaftsgefühl erreichen.

Es ist nicht sinnvoll, dass eine Gruppe mehr als 20 Jugendliche hat. Wird diese Größe überschritten, wird die Gruppe geteilt. Gemeinschaftsfischen stärkt das Gruppengefühl, wenn ein Gedankenaustausch über das Erlebte stattfindet. Zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls gibt es einmal im Jahr eine Höhepunktveranstaltung.

Auch der Jugendaustausch mit ausländischen Jugendgruppen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und führt zum Kennenlernen von europäischen Nachbarn. Dabei sollte es sich nicht nur auf das Angeln beziehen. Jugendliche sollen einen persönlichen Halt in der Jugendgruppe finden und erkennen, dass man sich auf andere Menschen verlassen kann. Dies gelingt, wenn eine Gruppe gut zusammengewachsen ist und alle Gruppenmitglieder ihre Interessen einbringen können.

Die Zusammenarbeit mit anderen Jugendlichen gibt den Junganglern die Möglichkeit, den eigenen Standpunkt genauer zu bestimmen und sich über die Stärken und Schwächen der eigenen Gruppe klar zu werden. Wichtig für die Zusammenarbeit ist nicht das Alter der Jugendlichen, sondern die Art und Weise, wie die Jugendlichen miteinander umgehen.

„Wir lernen voneinander und miteinander!“